Darstellendes Spiel Grundkurs
Motto: "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." (Schiller)
Das Fach wird in der
Einführungsphase als Arbeitsgemeinschaft angeboten. Hier wird in die praktischen und theoretischen Grundlagen des Schauspielens eingeführt. Dieses erste Jahr wird in der Regel mit einer Werkstattaufführung von Szenen oder einem kürzeren Theaterstück abgeschlossen.
Die Arbeit führt ein in die Improvisation und in die Bedeutung von Raum, Zeit, Körper und Stimme für das Spiel. Ein zentraler Aspekt ist die Lebendigkeit des Körpers und des Geistes beim Spiel, Kreativität sowie - und das nicht zuletzt - die Freude und der Spaß beim Spielen.
Das Fach wird in der
Kursphase drei Semester angeboten. Hier werden nach literarischen Vorlagen Stücke zur Aufführung gebracht bzw. eigene Stücke erarbeitet. Es wird also gespielt, geschrieben, improvisiert, ausprobiert, erörtert, bis am Schluss des 2. Semester und dann des 3. Semesters meist in zwei Aufführungen die Arbeit der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Zuletzt wurden gezeigt u. a. Shakespeares "Macbeth", Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald", Peter Weiss´ "Marat/Sade" sowie die Eigenproduktion "Lübben!".