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Lehrgarten Biologie

 

Lehrgarten Biologie am BK

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Hausmeister, Herrn Hußlein, bedanken. Er hat mit viel Eigeninitiative, Arbeitseinsatz, Know how, Ideen, Unermüdbarkeit und Liebe dieses Projekt ermöglicht. DANKE!

Mit der Anlage eines Lehrgartens stehen wir in einer langen Tradition. Bereits seit der Antike soll es Lehrgärten gegeben haben, sicher nachgewiesen sind sie seit dem Mittelalter. Die Klostergärten der Benediktiner dienten der Vermittlung von Wissen über Nutz- und Heilpflanzen. Neben solchen Beeten gab es aber auch weitere, vielleicht interessantere Pflanzungen: Färberpflanzen und Zauberpflanzen (Liebeskräuter, Pflanzen mit halluzinogenen Inhaltsstoffen, Giftpflanzen).

Der erste Berliner Schulgarten stammt aus preußischer Zeit und wurde durch Johann Julius Hecker angelegt.
Der Garten befand sich auf dem heutigen Lenné-Dreieck. Hecker war Theologe und Pädagoge und verfolgte zu dieser Zeit den neuen reformpädagogischen Ansatz, schulische und direkt berufsvorbereitende Lehrinhalte zu verbinden.

Wir nutzen den Schulgarten zur Anlage von Pflanzungen, für Bestimmungsübungen, besonders aber im Ökologie-Semester, da wir dort unseren Unterricht manchmal nach draußen verlagern können, um Untersuchungen zur Boden- und Gewässerökologie anzuleiten. Sind die Techniken dort erlernt, können wir uns auch größere Projekte in oder um Berlin herum vornehmen.

Der Teich ist ein vollständiges Biotop, das gut für Untersuchungen geeignet ist. Am Arbeitsplatz direkt neben dem Teich können Proben sofort untersucht werden.

(Quelle der historischen Anmerkungen: de.wikipedia.org/wiki/Schulgarten, 14.04.2009, 11.23 MEZ)