Wer geht in unser Kolleg?
In der folgenden Aufstellung ist die Zusammensetzung der Kollegiatenschaft am Beispiel des Schuljahrs 2004/2005 dargestellt. Die Tabelle stellt also nicht die Entwicklung eines Jahrgangs vom Vorkurs bis zum Abitur dar, sondern vermittelt einen Querschnitt, eine Momentaufnahme von vier verschiedenen Jahrgängen. Da im Vorkurs die Abbrecherquote sehr hoch ist, wurde hier auch die Kollegiatenzahl am Ende des Vorkurses angegeben.
VK | E | K1/2 | K4 | |||
Start | Ende | Start | Start | Start | ||
Summen | 220 | 168 | 252 | 243 | 172 | |
Altersstruktur | 19-24 | 99 | 79 | 66 | 42 | 11 |
25-30 | 80 | 63 | 147 | 162 | 128 | |
Über 30 | 35 | 26 | 39 | 39 | 33 | |
Geschlecht | w | 116 | 81 | 127 | 133 | 102 |
m | 100 | 87 | 125 | 110 | 70 | |
Schulabschluss | H | 30 | 21 | 36 | 24 | 15 |
R | 181 | 145 | 197 | 201 | 130 | |
Gy ab 12 | 2 | 2 | 19 | 18 | 27 | |
Geburtsort | Berlin | 106 | 82 | 99 | 102 | 69 |
Rest der Welt | 108 | 86 | 153 | 141 | 103 | |
Der größte Teil unserer Hörerinnen und Hörer ist zwischen 25 und 30 Jahren alt. Über die Jahre konstant ist mit etwa 100 Kollegiatinnen und Kollegiaten der Anteil der über 30-jährigen in E-Phase und Qualifikationsphase.
Die große Mehrheit der Kollegiatenschaft kommt mit dem Realschulabschluss ins Kolleg, nur um die 10% mit dem Hauptschulabschluss. Absolventen der Hauptschule besitzen in der Regel geringere Vorkenntnisse und haben es deshalb grundsätzlich schwerer auf ihrem Weg zum Abitur. Aber die Zahlen belegen, dass auch Bewerber mit dem Hauptschulabschluss eine realistische Erfolgschance besitzen.
Interessant ist die Aufschlüsselung nach Geburtsort. In allen Jahrgängen sind die geborenen Berliner in der Minderheit. Aus den Bewerbungsgesprächen wissen wir, dass viele Kollegiatinnen und Kollegiaten gerade wegen des Kollegs nach Berlin umziehen. Damit ist die Zusammensetzung unseres Kollegs vergleichbar mit der Mischung in den Berliner Universitäten, unser Einzugsgebiet ist genau wie dort die gesamte Bundesrepublik.